Der Band bietet Modelle kritischer Reflexion, eine Auswahl
von Aufsätzen zu kulturellen Fragen, die aktueller sein
sollten, als sie es sind.
Was sagt die religiöse Vernunft zu den Jahrtausenden
bisheriger Leistungskultur?
Kann man für den lebenden Arbeiter und gegen das
Arbeitsleben argumentieren?
Geht es »zurück zur Natur« des Menschen oder vorwärts zur
Intellektualkultur?
Was hat Kunst mit dem 1. Gebot Gottes zu schaffen?
Hat Plato Recht und wahre Kunst mit Wahnsinn zu tun?
Geht in den Köpfen von Autor und Leser das gleiche vor?
Kann man für »Schundromane« (Handlungen ohne Abhandlungen)
und für avancierte »Eliteratur« zugleich plädieren?
Lassen sich Dichter und Sprachkunstwerke psychoanalysieren,
ohne sie zu vergewaltigen?
Leben Künstler auf Galerien oder Galeeren?
Was spricht für Touristen und gegen Nomaden?
Ist Buddha im Westen ein Neurotiker?
Vive la petite différence: Was verbindet den Philosophen
Adorno mit einem seltsamen Amateurdenker?
Was unterscheidet alte und moderne Männerbilder?
Ist der »Neue Lehrer« besser als der alte Pauker?
Läßt die europäische Geistesgeschichte sich neu schreiben
vom Aphorismus aus, einer apokryphen Hybridgattung zwischen
Dichten und Denken, und warum schrieb Hegel keine
»Phänomenologie der Geistesblitze«?