ATHENA Verlag - Rolf Duscha

Verlag für Literatur und Wissenschaft

ATHENA Verlagblock.gif (118 Byte)

 
ATHENA
Neuerscheinungen
Katalog
Pädagogik, Didaktik
Literatur, Literaturwissenschaft
Vergleichende Kulturwissenschaften
Kultur, Gesellschaft, Philosophie
Kunst, Kunstgeschichte
Altern + Gesellschaft
Psychiatrie, Psychologie
Uhr, Zeit, Mensch
Literaturen und Kulturen Afrikas
Literatur aus Litauen
Belletristik
Bestellen
Wir über uns
Kontakt
Aktionen, Veranstaltungen

 

Heinrich Wolfram

Blühen und Welken

Gedichte

1. Auflage 1998, 96 Seiten, Format 20 x 12,8 cm
ISBN 978-3-932740-10-7, Broschur, 12,90 Euro, 23,00 sFr

Best.-Nr. 10

Unter Dichtern zählt er zu den Impressionisten: Heinrich Wolframs Gedichte sind Naturgemälde. Jahreszeiten sind ihm wie Lebenszeiten, das Blühen und Welken in der Natur sind ihm wie Geburt und Tod des Menschen. Distanziert betrachtet er einen Kosmos, der die Welt zusammenhält. Und doch läßt er den Leser spüren, daß es nur eines Windhauchs bedarf, um diese Welt ins Wanken zu bringen. Naturbeschreibungen sind Wolframs Sprachrohr für menschliches Schicksal: Filigran setzt er den Pinsel an, um Katastrophen und Zusammenbrüchen Gestalt zu geben. Starke Kontraste sucht er auf, wobei eine bedrängende Lichtempfindlichkeit den Weg seiner Metamorphosen vorgibt. Dunkelheit gewinnt Macht über Helligkeit, die Nacht über den Tag – so begegnet der Dichter den Gefahren von Eros und Thanatos. Nur zögerlich strahlt das Licht durch diese Schattenwelt. Wolframs Gedichte atmen dort, wo es sich schwerlich atmen läßt: auf hohen Bergen, im Meer, am Himmelsfirmament. Doch je schwerer die Luft wird, desto lesenswerter ist seine tiefgreifende Lyrik.

Wenn sich Heinrich Wolframs scharfer Blick von der Natur zur bildenden Kunst wendet, so verwandeln sich Farben und Formen in Gemütsbewegungen. Wie er Edvard Munchs Gemälden Verzweiflung und Bedrohliches den Bildern Vincent van Goghs entnimmt, so verschließt sich seine Wahrnehmung aber keineswegs dem lustvollen Streben Paul Gauguins oder der positiven Energie eines Joan Miró. Da dürstet jedes Wort nach Leben.

Blühen und Welken
 

· Pädagogik Didaktik · Literatur Literaturwissenschaften · Vergleichende Kulturwissenschaften · Kultur Gesellschaft Philosophie · Kunst Kunstgeschichte · Altern+Gesellschaft · Psychiatrie Psychologie · Literaturen und Kulturen Afrikas · Literatur aus Litauen · Belletristik
· ATHENA · Neuerscheinungen · Bestellen · Seitenanfang

Impressum · Widerrufsbelehrung · AGB · Datenschutzerklärung