| Josef Michael Herrmann
Computergestützter fremdsprachlicher Schreibunterricht
Eine empirische Untersuchung zum
Einfluss des Computers auf das Schreibprodukt, die
Schreibstrategien und die Schreibhaltung der Lernenden
(Lesen und Medien,
herausgegeben von Peter Conrady und Thomas Eicher, Bd. 13)
1. Auflage 2002, 308 Seiten, Format 21 x 14 cm, inkl. 3,5"-Diskette mit
den Erhebungsdaten als Textfile
ISBN 978-3-89896-105-9, Broschur, 27,50 Euro, 47,00 sFr
Best.-Nr. 105
Obwohl es unter Fremdsprachenlehrern allgemein bekannt ist,
dass Schüler große Schwierigkeiten mit dem fremdsprachlichen
Schreiben haben, hat die Sprachlehrforschung und
Fremdsprachendidaktik dieser Fertigkeit im Vergleich zu
anderen Fertigkeiten (Hör- und Leseverständnis,
Sprechfertigkeit) bisher relativ wenig Beachtung geschenkt.
Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zu diesem
lange vernachlässigten Bereich, indem sie aufzeigt, warum ein
computergestützter Schreibunterricht effizienter als ein
»herkömmlicher« ist. Dabei untersucht der Autor drei
wesentliche Aspekte des fremdsprachlichen Schreibens, und zwar
das Schreibprodukt, die Schreibhaltung und die
Schreibstrategien. Darüber hinaus geht er der Frage nach,
inwieweit die Sozialform des Schreibunterrichts einen Einfluss
auf diese drei Aspekte hat. An etlichen konkreten
Unterrichtsbeispielen begründet der Autor schließlich, warum
der Computer im fremdsprachlichen Schreibunterricht nicht nur
völlig in Einklang mit modernen, autonomen Lerneransätzen oder
handlungsorientierten didaktischen Konzeptionen steht, sondern
im Rahmen dieser Ansätze sogar das ideale Medium ist.
Obwohl die empirische Untersuchung anhand
englischsprachiger Texte durchgeführt wurde und sich auf den
fremdsprachlichen Schreibunterricht bezieht, können die
Ergebnisse – mit wenigen Einschränkungen – auch auf den
muttersprachlichen Schreibunterricht übertragen werden, d. h.
die Ergebnisse der Arbeit sind sowohl für Lehrende und
Studierende im Fremdsprachen- als auch im Germanistikbereich
von Relevanz. |
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