| Stefan Morét Der
italienische Figurenbrunnen des Cinquecento
(Artificium – Schriften zu Kunst,
Kunstvermittlung und Denkmalpflege, herausgegeben von Kunibert
Bering, Bd. 10)
1. Auflage 2002, 302 Seiten Text, 87 Tafeln mit 153 schwarzweißen Abb.,
Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-125-7, Broschur, 45,50 Euro, 73,50 sFr
Best.-Nr. 125
Florentiner Bildhauer wie Niccolò Tribolo, Giovan Angelo
Montorsoli, Bartolomeo Ammannati oder Giovanni Bologna schufen
im Zeitraum von etwa 1540 bis 1585 in ganz Italien monumentale
mehrfigurige Brunnenanlagen, die in Anspruch und Dimension
alles Bisherige übertrafen und den Figurenbrunnen zur
anspruchsvollsten bildhauerischen Aufgabe des Zeitalters
werden ließen.
Das Buch bietet anhand der Hauptwerke einen Überblick über
diese Gattung und ihre Entwicklung. Der erste Teil widmet sich
allgemeinen Fragestellungen. Dies sind etwa die formalen
Zusammenhänge zwischen einzelnen Brunnen, die Rolle der
antiken Plastik und der Skulptur Michelangelos als Vorbilder
oder das Verhältnis zwischen formalem Eigenwert der Figuren
und der Darstellung des Themas eines Brunnens. Den zweiten
Teil des Buches bildet ein catalogue raisonné, der die
behandelten Monumente unter Einbeziehung aller Quellen,
Zeichnungen und Modelle dokumentiert und – vielfach mit neuen
Ergebnissen zu den einzelnen Objekten – als Grundlage der
Argumentation des ersten Teiles dient. |
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