| Thomas Eicher (Hg.)
Das Bergwerk von Falun
Texte von Johann Peter Hebel, E. T.
A. Hoffmann,
Georg Trakl und Franz Fühmann
Zeichnungen von Barbara Gauger
(Brückenschlag – Die
Harald-Koch-Buchreihe der
Auslandsgesellschaft NRW: Forum Literaturen, Bd. 3)
1. Auflage 2003, 96 Seiten, 15 schwarzweiße und 32 farbige Abb., Format
34,5 x 24,5 cm
ISBN 978-3-89896-150-9, Hardcover-Einband, 49,90 Euro, 80,00
sFr
Best.-Nr. 150
Die anrührende Geschichte des Bergmanns von Falun, der
fünfzig Jahre, nachdem er verschüttet wurde, als jugendlich
konservierter Leichnam geborgen und einzig von seiner treuen
Verlobten wiedererkannt wird, gehört keineswegs zu den
gänzlich unbekannten Stoffen der Literaturgeschichte. Wohl
aber ist so mancher der Texte, die sich um diesen Stoff
ranken, im Staub der Archive verschwunden und in Vergessenheit
geraten. Nicht in jedem Fall lassen sich dafür bündige
Erklärungen finden; sind doch auch einige wohlklingende Namen
unter den Autoren: Hebel, Hoffmann, Hebbel, von Arnim, Wagner
oder Hofmannsthal. Das 19. und das 20. Jahrhundert haben nicht
nur zahlreiche Texte hervorgebracht, die den Sagenstoff
variieren, sondern auch einige, die ihn zitieren oder auf ihn
anspielen. Nur eine kleine Auswahl dieser Werke wurde hier
zusammengestellt: »Unverhofftes Wiedersehen« von Johann Peter
Hebel, »Die Bergwerke zu Falun« von E. T. A. Hoffmann, Die »Elis«-Gedichte
Georg Trakls und das Fragment »Die Glöckchen« von Franz
Fühmann.
In zahlreichen Bildern greift Barbara Gauger Motive aus den
Erzählungen auf und liefert damit höchst originelle
zeitgenössische Deutungen und Verarbeitungen, ihrerseits unter
Bezugnahme auf diverse bekannte und weniger bekannte Werke der
bildenden Kunst. Abgerundet wird der Band durch ein Geleitwort
des schwedischen Botschafters, ein kommentierendes Nachwort
des Herausgebers zu den literarischen Texten und einen Essay
zum Kunstschaffen Barbara Gaugers. |
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