1. Auflage 2003, 208 Seiten, 12 z. T. farb. Abb., Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-172-1, Hardcover-Einband, 27,50 Euro, 47,00
sFr
Best.-Nr.
172
Wie kaum ein anderes Gebiet der Medizin lebt die
Gerontopsychiatrie und −psychotherapie
von einer interdisziplinären und mehrdimensionalen Sicht- und
Arbeitsweise, die die Grundlage für ein erfolgreiches Arbeiten
mit älteren psychisch kranken Menschen bildet. So finden sich
in vorliegendem Band medizinische, soziologische,
ernährungswissenschaftliche, psychologische, juristische,
pädagogische, pflegerische und historische Beiträge vereint,
die das Themenfeld gleichberechtigt aus unterschiedlichsten
Blickwinkeln beleuchten.
Als roter Faden soll in diesem Buch die Praxisrelevanz,
angereichert durch eine Vielzahl von Fallbeispielen dienen.
Vor diesem Hintergrund wendet sich der Sammelband nicht nur an
Ärzte und Psychologen, sondern auch an Mitglieder aller
Berufe, die mit alten Menschen zu tun haben, sowie nicht
zuletzt auch an interessierte Angehörige.
Die Beiträge:
Henning Wormstall: Historische und aktuelle Entwicklungen in
der Gerontopsychiatrie
Elke Richartz-Salzburger: Wahn beim alternden Menschen
Peter Schönknecht, Johannes Pantel und Johannes Schröder:
Strukturelle und funktionelle Bildgebung bei
gerontopsychiatrischen Patienten
Frank Schwärzler: Depression im Alter
Martin van Soest: Delir bei geriatrischen Patienten
Ludwig Gündel: Der laute Patient
Peter Staigl: Sturzgefährdung im Alter
Martin Teising: Psychotherapie mit älteren Menschen
Carmen Morawetz: Zum Umgang mit depressiven (alten) Menschen
Anna Drews: Musiktherapie in der Gerontopsychiatrie
Antonia Gaertner: Pädagogische Kunsttherapie für Patienten mit
einer Demenzerkrankung
Walter O. Seiler: Besondere Aspekte der Malnutration in der
Geriatrie
Hans-Dieter Schneider-Hagenmueller: Sexualität und Demenz im
Alter
Hans-Jürgen Wilhelm: Wenn alles Wahrheit wird, wird die Wüste
zum Weg. Demenz aus soziologischer Sicht
Jan Wojnar: Schwieriger Dementer – falsche Umgebung?
Tilman Grauer: Rechtliche Fragen im Umgang mit dementen
Patienten
Claudia Braun: Angehörige – Klienten oder Kooperationspartner?
Grundzüge der Beratung pflegender Angehöriger dementieller
Erkrankter
Hans-Jürgen Wilhelm: Fürsorge versus Kunde
»Eine Stärke des
Buches sind die zahlreichen Fall- und Behandlungsbeispiele,
die den Betroffenen, ihren Angehörigen und den (Haus-)Ärzten
Mut hinsichtlich der therapeutischen Erfolge machen können.«
Deutsches Ärzteblatt Heft 24, 6/2004