ATHENA Verlag - Rolf Duscha

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UhrMenschen

50 Menschen, 50 Uhren, 50 Porträts / 50 People, 50 Watches, 50 Portraits

fotografiert und beschrieben von Ralf Baumgarten / photographed and described by Ralf Baumgarten

1. Auflage 2005, 222 Seiten mit 100 Duotone-Tafeln
Format 29,7 x 21 cm
ISBN 978-3-89896-222-3, Engl. Broschur, 29,50 Euro, 50,00 sFr

reddot design award winner 2005
Auswahltitel Deutscher Fotobuchpreis 2005

Best.-Nr. 222

Warum trägt fast jeder Mensch eine Uhr am Handgelenk, wo es doch überall um uns herum Zeitanzeigen gibt? Nutzen wir die Armbanduhr, um etwas über uns mitzuteilen? Ob wir es wollen oder nicht, unsere Uhr erzählt etwas über uns. Sie stellt eine Art visuelles Zeichen am Handgelenk dar. Da sind die Form, das Material, die Farbe, die Typographie … Sind Armbanduhren so etwas wie kleine Wappen, die wir mit uns herumtragen und die dem Gegenüber helfen, uns einzuordnen, die unsere Position in der Gesellschaft oder zur Gesellschaft ausdrücken? Ganz so einfach ist es nicht! Wir Menschen sind komplexer. Jeder Mensch hat einen individuellen Zugang zu seiner Armbanduhr. Dem einen ist das Technische wichtig, ein anderer möchte, dass sich das Markenimage auf ihn überträgt, wieder andere mögen den modischen Aspekt – oder die Uhr drückt einfach eine familiäre Erinnerung aus …

In den Interviews, die der Fotograf Ralf Baumgarten mit den Porträtierten geführt hat und aus denen die Begleittexte entstanden sind, gibt jeder ein wenig von seinem subjektiven Zugang preis. Fünfzig Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen Berufen wurden besucht oder kamen zum Fotografen. Alle Motive wurden mit einer Mittelformatkamera aufgenommen, draußen bei Tageslicht. Die Uhr wird bis auf eine Ausnahme vom Besitzer in der Hand gehalten, quasi dem Betrachter präsentiert. Die einander gegenübergestellten Porträts von Mensch und Uhr teilen uns etwas über diese Menschen mit – wortlos. Uhr und Mensch werden dicht zusammengebracht. Dadurch können wir beide auf uns wirken lassen. Was nehmen wir dabei wahr? Welche Geschichten und Bilder kommen uns in den Sinn? Was erzählt uns der UhrMensch?

»Uhren zeigen weit mehr als die Zeit. Wie ein individuelles Schmuckstück verraten sie viel von ihrem Träger oder ihrer Trägerin. Daß sie sozusagen das zweite Gesicht eines Menschen sein können, zeigt der Fotograf Ralf Baumgarten in seiner sehens- wie lesenswerten Sammlung von 50 abgebildeten und kurz beschriebenen ›UhrMenschen‹.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2005

Why does almost everyone wear a watch on his wrist when the time is displayed almost every-where around us? Do we use a wristwatch to tell others something about us? Whether we want it or not, our watch says something about us. It forms a sort of visual sign on our wrist. It is the shape, the material, the colour, the typography ... Are wristwatches something like miniature icons which we carry around with us to help those opposite us to categorise us, do they express our position in society or to society? It is not quite as simple as that! We humans are more complex. Every person has an individual affinity with his wristwatch. The technical side is important to some people, other people hope that the brand-name image will be transferred to themselves, others again like the fashionable aspect – or the watch is quite simply an expression of family remembrance ...

The interviews which the photographer Ralf Baumgarten carried out with those he portrayed are the source of the accompanying text, and these give a little of their subjective affinity away. 50 people of different ages and different professions were visited or came to see the photographer. All the motives were taken with a medium-format camera outside in daylight. With one exception, the owners all held their watches in their hand, effectively presenting them to the observer. The portrait pairs of people and watches confronting each other tell us a little about these people – without words. Watches and people are brought closely together. This allows us to let both have an effect on us. What do we become aware of? Which images and feelings come to our minds? What do the „WatchMen“ tell us?

 

 

 

 

 

 

 

 

Ralf Baumgarten: UhrMenschen

 

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