Auch dieser Band vereint ausgewählte Essays zu kulturellen
Fragen, die aktueller sind, als sie heute gehandelt werden:
Haben neuzeitliche Absichten die religiösen Einsichten
überholt?
Qualitativ Neues oder immer mehr vom Immergleichen: Braucht
es mehr Psychoanalytiker oder ›geistesökologische‹
Ganzheitsgurus?
Ist die Natur zu verbessern, oder sind Idyll und Physik
zwei extreme Abarten, sie zu verfehlen?
Ist Denken ohne Handeln ein Fehler, und gibt es nur
Trivialliteratur?
Sind Sparsamkeit, Sauberkeit und Pünktlichkeit, law and
order, Isolation und Präzision, Fleiß und Sorgfalt
konservative Tugenden?
Wann löst der geistige Wettkampf den materiellen
Existenzkampf ab?
Ist Mystik 2000 die alte Mystifikation und Spirit(ual)ismus
der neue Ungeist?
Veralten Psychoanalysen oder ihre Gegner?
Ist Philosophie objektiver als Religion, und warum ist sie
keine Kontemplation mehr?
Gibt es eine Zeitschrift, die die (post)modernen
kulturellen Denkmuster beschämen könnte?
Warum suchen Franzosen das Geistreiche und Deutsche das
Spirituelle?
Was kann der reinen Natur intellektuell gerecht werden,
ohne die Innenwelt zu verschmutzen?