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Andreas Heidtmann
Storys aus dem Baguette
Einundzwanzig Geschichten
1. Auflage 2005, 128 Seiten, Format 21 x 13,8 cm
ISBN 978-3-89896-239-1, Engl.
Broschur, 12,90 Euro, 23,00 sFr
Best.-Nr. 239
»Was alle Geschichten vereint … sei das Moment des
Fantastischen, das unvermutet im Alltäglichen aufscheine und
das Leben Kopf stehen lasse.« So werden in Andreas
Heidtmanns einleitender Erzählung die Geschichten seines
ebenfalls schreibenden Protagonisten von einem Kritiker
beschrieben. Und mit diesem augenzwinkernden Kunstgriff kann
der Leser auch schon ein wenig erahnen, was auf ihn zukommt:
Eine fantastische Reise in Geschichten und zu Figuren voller
Skurrilität, Liebenswürdigkeit, Komik und Tragik. Da gibt es
ein Mädchen mit verschiedenartigen Augen, einem träumenden
und einem wachen, das bald erkennen muss, dass diese Gabe
das Leben nicht immer einfach macht. Oder einen
vermeintlichen Geigenvirtuosen, der so schlecht spielt, dass
gerade daraus doch noch eine wahre Kunst entsteht. Nicht zu
vergessen die junge Frau, die von ihrem Freund ein sehr
sonderbares Buch geschenkt bekommt, dessen Helden plötzlich
an ihrer Tür klingeln. Das alles ist in einer wunderbaren,
atmosphärisch dichten Sprache verfasst, ist berührend,
kurzweilig und tiefsinnig zugleich, wie ein Märchenbuch für
Erwachsene, das man – einmal aufgeschlagen – nicht mehr aus
der Hand legen mag.
»Andreas Heidtmann, der 1961 geborene Erzähler der
›Storys aus dem Baguette‹, ist ausgebildeter Pianist, hat
zudem Germanistik und Philosophie studiert. Während ersteres
seinem Erzählen und der Komposition eines der schönsten
Prosabände der letzten Jahre sicher viele zusätzliche
Feinheiten beigegeben hat, hat zweiteres nicht geschadet, im
Gegenteil: Die ›Storys‹ kommen mit einer Leichtigkeit daher,
die ihresgleichen sucht, packen einen gleichwohl mit einer
Lebendigkeit der skizzierten Figuren und Situationen, die
man als Leser selten erleben kann.[...]«
Online-Ausgabe LISTEN,
www.dielmann-verlag.de/listen/frame/listen.htm,
19.01.2006
»[...] Andreas Heidtmann hat die Fähigkeit, mit seinen
Erzählungen ganze Imaginationsräume aufzuschließen und zu
Ballsälen der Phantasie werden zu lassen. Mit dem Ende der
Geschichten sind die weitertanzenden Gedanken des Lesers
noch lange nicht zum Stillstand gekommen. Eine Erzählweise,
die in ihrer Tiefgründigkeit in höchstem Maße erfrischend
und inspirierend ist. Heidtmann stellt sich als Autor nicht
über seine Figuren, im Gegenteil, er respektiert sie und so
manche erscheint in ihrer Weisheit ›bigger than life‹, auch
und gerade in den Momenten, in denen diese an der engen
Begrenzung durch die Normalität ihres Umfeldes zu scheitern
drohen. Gerade an diesen Wendepunkten lässt er seinen
Figuren Raum, über sich selbst hinauszuwachen und zu reifen,
und das alles auf einem begrenzten Angebot weniger papierner
Seiten.«
www.tangokultur.info/literatur.htm, November-Ausgabe
2006
»Das hat der Rezensent selten erlebt: ein Buch
aufschlagen, mit dem Lesen beginnen und – in helle
Begeisterung ausbrechen, je weiter er kommt. […]
Die Geschichten ziehen den Leser sofort in ihren Bann, und
die Art und Weise, wie sie grundsätzliche Fragen, wie die
nach dem Wesen von ›Kunst‹ oder ›Liebe‹ behandeln, reicht
weit über den Bereich der bloßen Unterhaltung hinaus.«
Muschelhaufen, Jahresschrift für Literatur und Grafik,
Nr. 47/48 2007
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