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Maria Stahl
im federkleid der eule
Gedichte
1. Auflage 2006, 124 Seiten, Format 21 x 13 cm
ISBN 978-3-89896-242-1, Broschur, 11,90 Euro, 21,00 sFr
Best.-Nr.
242
»im federkleid der eule« – das sind Gedichte voller
Melancholie und Leichtigkeit, voller Verzagen und Hoffnung,
voller Liebe und Schmerz. Was wie ein Widerspruch klingt,
ist jedoch durchaus konsequent, wenn man die Themen
betrachtet, denen sich Maria Stahl in ihren Texten nähert.
Da geht es um Werden und Vergehen, sei es nun im natürlichen
Kreislauf der Jahreszeiten, im menschlichen Lebens-Lauf oder
auch im Umgang mit dem Gegenüber. Immer ist neben dem Sommer
das Wissen um den Winter gegenwärtig, und Veränderungen und
Neubeginn sind oft schmerzhaft, da sie immer auch mit
Verlusten und wehmütigem Erinnern verbunden sind.
Gleichzeitig bietet jedoch der bewusste Umgang mit diesem
Wissen Möglichkeiten und Hoffnung.
Maria Stahls Sprache ist dabei nicht wehleidig oder
resignativ, sondern schafft neben aller spürbaren
Melancholie eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit, die
den Leser einlädt, sich auf den Weg zu machen: durch Felder
reifen Korns, an Plätze der Kindheit, ins Herz des Anderen,
ins eigene Leben.
»Maria Stahl setzt sich mit den grundlegendsten
Lebensthemen in Wort und Stil sehr lyrisch, eigenständig und
immer auch mit erstaunlicher Vielseitigkeit auseinander. Die
Gedichte bestechen durch ihre fast schon zenbuddhistische
Ruhe und Kraft. [...] Maria Stahls lyrische Welt ist frei
von Illusionen und Kitsch, sie basiert vor allem auf einer
abgeklärten, behutsamen Liebe zum Leben. In Maria Stahl
spricht zu uns eine lebensweise Lyrikerin, deren Sprache
tief unter die Haut geht.«
Julia Rafael, Literarisches Österreich, 01/2006
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