István Tatár
Mein 20. Jahrhundert – Leben und Gedanken
eines ungarisch-jüdischen Intellektuellen
Memoiren der Widersprüche – Nachdenkliches zur Geschichte
(Brückenschlag – Die Harald-Koch-Buchreihe der
Auslandsgesellschaft NRW: Forum Kultur, Bd. 5)
1. Auflage 2006, 124 Seiten, Format 21 x 13,8 cm
ISBN 978-3-89896-248-3, Engl.
Broschur, 16,90 Euro, 30,00 sFr
Best.-Nr. 248
Ohne die Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht
zu verstehen und ohne die genaue Kenntnis der Gegenwart kann die
Zukunft nicht richtig gestaltet werden. – Mit dieser Überzeugung
führt István Tatár die Leserinnen und Leser durch sein 20.
Jahrhundert.
In seinen »Memoiren der Widersprüche« veranschaulicht er den
engen Zusammenhang zwischen der Weltpolitik und seinem Leben,
das die unfassbaren Widersprüche des vergangenen Jahrhunderts
widerspiegelt, darunter das ungeahnte Grauen zwischen 1933 und
1945.
1920 in Budapest in eine Familie des jüdischen
Bildungsbürgertums hineingeboren, schildert er mit Ironie und
scharfem Blick für übergeordnete Zusammenhänge, wie sehr unser
individuelles Schicksal nicht nur von Eltern und Erziehung,
sondern auch von der Politik und dem Weltgeschehen bestimmt
wird.
»Nachdenklich betrachtet der jüdische Ungar die Geschichte
seines europäischen Volkes im 20. Jahrhundert an deren –
scheinbar unvorhersehbaren – Widersprüchen und an seiner
Biographie. Sein Zeugnis ist daher bedeutsam. Die
Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Dortmund hat gut
daran getan, dem Buch von Istvan Tatár in ihrer besonderen
›Harald-Koch-Buchreihe‹ einen Platz zu geben.«
Fritz Hofmann, Geschichte, Politik und ihre Didaktik, Heft
3/4 2007