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Danilo R. Streck
Erziehung für einen neuen
Gesellschaftsvertrag
(Kulturen des Lernens. Eine
Schriftenreihe des International Education Doctorate INEDD
an der Universität Siegen, Bd. 3)
1. Auflage 2006, 128 Seiten, Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-274-2, Broschur, 14,50 Euro, 26,00 sFr
Best.-Nr.
274
Welche Art von Erziehung und Bildung befähigt die
Menschen unserer Gesellschaft, an einem neuen
Gesellschaftsvertrag mitzuwirken? Diese Frage durchzieht als
Leitfaden die Argumentation der Studie. Der Versuch einer
Antwort geht einerseits von der Wirklichkeit aus, in der wir
leben, andererseits von der Geschichte, deren Teil wir
selbst sind.
Diese gegenläufige Bewegung bestimmt das Buch »Erziehung für
einen neuen Gesellschaftsvertrag« als einen Dialog mit einer
Pädagogik, die sich ebenso wie der gegenwärtige
Gesellschaftsvertrag in einer Krise befindet. Eine zweite
Ebene des Dialogs wird deutlich in der Auseinandersetzung
mit der Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens.
Das Buch schließt mit einer Reihe von Thesen, die gleichsam
als Orte verstanden werden, an denen ein solcher Dialog
fortgesetzt werden könnte. Die Vielfalt der Stimmen in der
gegenwärtigen Pädagogik fordert dazu heraus, »Ankerplätze«
zu suchen – wie vorläufig auch immer, die es erlauben, die
Aufgabe von Erziehung und Bildung in ihrer Komplexität zu
verstehen. Mit anderen Worten: Es gibt keinen »neuen
Gesellschaftsvertrag« als schon fertiges Projekt, aber er
realisiert sich in dem »unmöglich Möglichen« des Alltags
(Paulo Freire).
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