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Bettina Paust, Johannes Bilstein, Peter M. Lynen, Hans
Peter Thurn (Hgg.)
Aufbauen – Zerstören
Phänomene und Prozesse der Kunst
(Moyländer Diskurse zu Kunst
und Wissenschaft, Bd. 1)
Eine Veröffentlichung des Joseph Beuys Archivs der Stiftung
Museum Schloss Moyland (Bedburg-Hau), der Kunstakademie
Düsseldorf und des Zentrums für Internationales
Kunstmanagement CIAM (Köln)
1. Auflage 2007, 128 Seiten, 35 schwarzweiße Abb., Format 24 x 17 cm
ISBN 978-3-89896-275-9, Broschur, 19,50 Euro, 34,00 sFr
Best.-Nr.
275
Aufbau und Zerstörung als sich permanent vollziehende
Prozesse kennzeichnen seit jeher die menschliche Existenz:
von Alltagsdebakeln bis zu kriegerischen Handlungen, von
Naturkatastrophen bis zu Zivilisationsschäden. Destruktive
und konstruktive Kräfte bestimmen nicht nur das soziale
Leben in Vergangenheit und Gegenwart, sondern prägen in
ihrem ambivalenten Verhältnis Strömungen der Bildenden
Kunst, Architektur und Musik. Zerstörung wird Grundlage
künstlerischer Werke oder selbst zum kreativen Prozess,
führt zur Vernichtung von Kunstwerken und wird Auslöser
juristischer Auseinandersetzungen.
Erstmalig geht der vorliegende Tagungsband zentralen Fragen
dieser einander bedingenden Grundkomponenten menschlichen
Daseins nach.
Die Beiträge:
Lucian Hölscher: Die Zukunft zerstört die Vergangenheit.
Zerstörungspotentiale in den Zukunftsentwürfen des 20.
Jahrhunderts
Hans Peter Thurn: Gärtner und Hirten – Krieger und
Totengräber. Kulturmetaphern zwischen Aufbau und Zerstörung
Johannes Bilstein: Die Kunst des Lehrens als Kunst der
Zerstörung
Peter M. Lynen: Das ambivalente Verhältnis des Künstlers zum
Recht. Am Beispiel von Joseph Beuys
Ernst Seidl: Zerstörungsphänomene in der Baukunst: Atektonik
statt Dekonstruktion
Justin Hoffmann: Die Destruktionskunst der frühen 1960er
Jahre
Bettina Paust: Die schöpferische Kraft des Feuers im Werk
von Joseph Beuys
Andreas Jacob: Verschwindende Töne. Über Sinnkonstitution in
der Musik
Peter Moritz Pickshaus: »Ich zerstöre, also bin ich«.
Kunstattentate: Motive und Resonanzen
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