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Carl-Peter Buschkühle
Die Welt als Spiel
II. Kunstpädagogik: Theorie und
Praxis künstlerischer Bildung
1. Auflage 2007, 344 Seiten
mit 87 schwarzweißen Abb., Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-283-4, Broschur, 19,50 Euro, 34,00 sFr
Best.-Nr. 283
Ihr Vorteil: Zwei Bände im Paket

ISBN 978-3-89896-292-6
Beide Bände – Die Welt als
Spiel I: Kulturtheorie und Die Welt als Spiel II:
Kunstpädagogik – können zusammen zum Vorzugspreis von
37,50 Euro/62,50 sFr (anstatt 44,00 Euro/76,00 sFr) bezogen
werden:
Best.-Nr. 292
Die Welt als Spiel untersucht einflussreiche
Aspekte der Gegenwartskultur und bestimmt davon ausgehend
bedeutsame Herausforderungen und Eigenschaften einer
zeitgemäßen künstlerischen Bildung. Im kulturtheoretischen
ersten Band
wird das Spiel als markantes Element der postmodernen
Gesellschaft untersucht. Dabei stehen nicht Eventkultur und
elektronische Spiele im Vordergrund, vielmehr wird das Spiel
als charakteristische Eigenschaft des selbstbestimmt
handelnden Subjekts aufgefasst. In dem Maße, in dem
fortschreitende Entwicklungen der digitalen Technologien auf
unterschiedlichen Gebieten dieses humanistische Ideal
gefährden, gewinnen Fragen nach Eigenschaften und Chancen
eines schöpferischen Individuums und seiner Lebenskunst neue
Bedeutung.
Auf der Grundlage dieser Überlegungen erforscht der
kunstpädagogische zweite Band Merkmale einer künstlerischen
Existenz und eines künstlerischen Denkens als
Zielperspektiven für eine zeitgenössische künstlerische
Bildung. Untersuchungen zur Gegenwartskunst im Bereich der
neuen Medien sowie zur Theorie der künstlerischen Produktion
vertiefen die Bestimmungen von Eigenschaften und
Herausforderungen einer künstlerischen Pädagogik. Die Arbeit
mündet in einer Theorie der Ziele, Inhalte und Methoden
künstlerischer Bildung sowie in einer umfangreichen
Darstellung ihrer Praxis, welche künstlerische Projekte zu
unterschiedlichen Themen in verschiedenen Jahrgangsstufen
vorstellt. Die Welt als Spiel unternimmt auf diese
Weise den Versuch einer Grundlegung künstlerischer Bildung.
»Kunst ist ein Prinzip, das Prinzip dieses Prinzips ist das
Spiel und das Spiel ist die Art und Weise, in der das
Subjekt heutzutage leben muss, um sich selbst und seine
Handlungsfähigkeit ständig zu entwerfen. Wenn die Kunst also
Buschkühle zufolge – und Buschkühle ist mit seinen
prominenten Gewährsmännern im Gepäck äußerst überzeugend –
die neue Mutter der verschiedenen Disziplinen ist, so ist
dieser erste Band von ›Die Welt als Spie‹“ nicht nur allen
Kunstvermittlern zu empfehlen, sondern jedem, der sich mit
der Frage beschäftigt, wie Subjektivität im Zeitalter von
Pluralisierung und Digitalisierung zu begreifen und zu
gestalten sein könnte. Offen bleibt allein die Frage, welche
Konsequenzen der aktive Pädagoge aus den dargelegten
theoretischen Konstrukten für seine Unterrichtspraxis ziehen
sollte. Zum Glück hat Herr Buschkühle ja noch einen zweiten
Band geschrieben.«
Dana Braunert,
www.lehrerbibliothek.de, Januar 2008 »Im zweiten
Band ›Kunstpädagogik: Theorie und Praxis künstlerischer
Bildung‹ nun stellt Buschkühle seine Version einer
›künstlerischen Klugheitsbildung‹ vor. Diese nennt sich
allerdings anders, nämlich ›künstlerische Bildung‹ und setzt
sich durch diese Terminologie in ein sichtbares
Spannungsverhältnis zur ›ästhetischen Bildung‹, die Otto und
Selle, allerdings selbst in unterschiedlicher Auslegung,
über lange Zeit zur wegweisenden Richtung der Kunstpädagogik
erklärt hatten. [...]
Jeder Kunstpädagoge weiß aus eigener Erfahrung, wie
schwierig es ist, die Kluft zwischen abstrakter Theorie und
konkretem Handeln zu überbrücken. Mit Spannung war
Buschkühles Sprung ins Praktische daher zu erwarten. Und
überraschenderweise überzeugt er auch hier, genau wie er in
der Theorie des ersten Bandes überzeugen konnte: Buschkühles
Unterrichtsversuche, auf die nicht im Einzelnen eingegangen
werden soll, zeichnen sich allesamt durch eine projektartige
Anlage aus. Beeindruckend ist nicht nur die hohe
Schülerorientierung der darstellten Unterrichtseinheiten
(immer durch eine induktive Phase am Anfang in die Wege
geleitet), sondern auch das Übergreifende aller Entwürfe,
was neben Fächerübergriffen und häufig freier Wahl
künstlerischer Techniken die Metamorphose von einem
thematischen Schwerpunkt zu einem anderen meint. Es gibt
kein stumpfes Nacheinander von zwei voneinander unabhängigen
Themenblöcken. Große Projektentwürfe beinhalten hingegen
organisch ineinander verwachsene Ideen, die nicht nur in
ihrer Entwicklung die Partizipation durch die Schüler
ermöglichen, sondern auch ein konzentriertes Arbeiten
derselben an ganz eigenen und individuellen Fragestellungen
implizieren. Entsprechend überzeugend sind auch die
Ergebnisse der Schüler, welche Buschkühle exemplarisch als
Dokumente der Unterrichtsreihen anführt. [...]
Wie im ersten Band ist also eine eindeutige Empfehlung
auszusprechen. Tun wir’s in diesem Fall mit Elke
Heidenreich: Lesen!«
Dana Braunert,
www.lehrerbibliothek.de, Januar 2008 »Die Arbeit
erweist sich als singuläres Kompendium und zugleich als
Ausdruck eines innovativen mehr-perspektivischen
Forschungsansatzes. Dem Autor gelingt es in hohem Maße, die
kultur- und kunsttheoretische Perspektive mit der
kreativitäts- und spieltheoretischen Perspektive zu
verbinden, diese Synthese wiederum in die kunstpädagogische
Perspektive einzubeziehen und unter medientheoretischen und
medienpraktischen Gesichtspunkten zu konkretisieren. Beide
Bände sind übrigens so angelegt, dass jeder auch
eigenständig für sich genommen funktioniert und seine
spezifische Zielgruppe anspricht. Dessen ungeachtet sind sie
dringend als Ganzes zu empfehlen.«
Frank Schulz, BDK-Mitteilungen 1/08 »Qualität und
Vielfalt auch der beschriebenen künstlerischen
Bildungspraxis ist hervorragend und beispielhaft, dem eher
theoretischen Band 1 durchaus angemessen, kunstpädagogisch
zugespitzt [...] sehr gelungene[ ] und lesenswerte[ ] Bände
zur Bildung zwischen Kunst und Spiel als Ausschnitt von Welt
und Kultur.«
Wolfgang Zacharias, Kulturpolitische Mitteilungen Nr.
122, 3/2008 |
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