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Konstanze Petersmann
Am Rande der ungestillten
Brunnen
Gedichte
1. Auflage 2008, 72 Seiten,
Format 21 x 13 cm
ISBN 978-3-89896-310-7, Broschur, 9,90 Euro, 19,00 sFr
Best.-Nr. 310
Konstanze Petersmann möchte mit ihrer Poesie die Welt
»lesbar« machen. Ihre Lyrik ist geprägt von Gedanken,
Sinnlinien, mehrdeutigen Chiffren und Symbolen und von einer
Bildhaftigkeit, die »schauend« erfasst werden wollen.
Die Suche nach einem zu Metaphysik durchstoßenden Glauben
sieht sie – bereits in jedem Menschen schlummernd – als
weitgehend unbewussten Urquell. Ursprung und Ziel ihrer
Poesie ist dementsprechend die Annäherung an bestimmte
»letzte« Wahrheiten. Dabei gehen ihre Gedichte eine Art
»Liebesbeziehung« mit dem Kosmos ein. Durchdrungen von einer
Lebendigkeit und Sinnlichkeit, einer atmosphärischen Dichte
und Ursprünglichkeit, die den Leser tief ins Wurzelwerk
ihrer Naturlyrik zieht und zugleich nach Blütenmonden
greifen lässt, spüren ihre Worte den großen Antworten nach,
ohne jemals den Grund ihrer eigentlichen Bedeutung zu
verlassen.
»Kein politisches Statement, kein vordergründiges, von
Alltagsdingen begrenztes Thema. Mythos, Philosophie,
Geschichte und Religion sind Spiegelungen ihres Empfindens,
angelegt in Gedankenbildern […] ist wagemutiges Dichten,
denn es ist verknüpft mit der Tradition überzeitlicher
Deutung von Dasein und Welt. […]
Hier […] ist Poesie tiefster Erkundung, sind aufgespürte
Dimensionen durchmessener Welt(en).«
Peter Gehrisch, Ostragehege 56 - IV/2009
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