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Jost Schieren (Hg.)
Bildungsmotive in Kunst und Wissenschaft
1. Auflage 2008, 164 Seiten mit
2 farbigen und 4 schwarzweißen Abb., Format 21 x 14 cm
ISBN 978-3-89896-320-6, Broschur, 18,50 Euro, 32,50 sFr
Best.-Nr. 320 Der
Begriff Bildung, der allzu oft auf den bloßen
Wissenserwerb beschränkt wird, bezeichnet in einem idealen
Verständnis einen ganzheitlichen Vorgang der
Persönlichkeitsentwicklung. Es zählen dabei weniger Bildungsinhalte
als Bildungsprozesse. Die Selbstgewissheit einer sich
freiheitlich entwickelnden Persönlichkeit wird zum Motiv der
Bildung. Kunst und Wissenschaft, die oft nur mit dem Gewicht
der kulturellen Tradition in musealer bzw. bibliothekarer
Institutionalisierung wahrnehmbar sind, werden in der
Perspektive der Persönlichkeitsbildung zu genuinen
Instrumenten der Menschwerdung – l’art pour l’homme statt
l’art pour l’art.
Die in diesem Band versammelten Beiträge befragen in
unterschiedlicher Perspektive Kunst und Wissenschaft auf
ihre Bildungsmotive. Sie gehen auf ein Symposium zurück, das
an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in
Alfter bei Bonn stattgefunden hat. Die Beiträge:
Jens Blinne, Günter Seubold: Drei Kontexte des
Bildungsbegriffs: Kunst, Wissenschaft, Spiritualität
Volker Ladenthin: Ist die Kunst bildend? Bildungsmotive für
die Kunst
Jost Schieren: Spirituelle Hochschulbildung
Gabriele Oberreuter: „Belehrung des Geistes, Bewegung des
Gemüts“ –
Vom Auftrag des Künstlers und der Kraft des Bildes: Maerten
van Heemskerck
Horst Philipp Bauer: Schulisches Lernen in der Antinomie von
allgemeiner und beruflicher Bildung
Michael Brater: Wie kann eine Hochschule berufliche
Handlungskompetenz ausbilden? Anmerkungen zur
Hochschuldidaktik |
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