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Kunibert Bering, Alarich Rooch
Raum
Gestaltung – Wahrnehmung –
Wirklichkeitskonstruktion
Band 1
(Artificium – Schriften zu
Kunst und Kunstvermittlung, herausgegeben von Kunibert
Bering, Bd. 26)
1. Auflage 2008, 440 Seiten
mit 254 schwarzweißen und 14 farb. Abb., Format 23,5 x 15,8
cm
ISBN 978-3-89896-342-8, Broschur, 47,50 Euro, 76,50 sFr
Best.-Nr. 342
Ihr Vorteil: Zwei Bände im Paket

ISBN 978-3-89896-344-2
Beide Bände – Raum Band 1 und Band 2 – können zusammen zum
Vorzugspreis von 84,50 Euro/138,00 sFr (anstatt 97,00
Euro/156,00 sFr) bezogen werden:
Best.-Nr. 344
Das zu Ende gehende 20. Jahrhundert ließ den Begriff des
Raumes in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen,
künstlerischen und lebensweltlichen Diskurse rücken.
Foucault nannte das 20. Jahrhundert schon 1967 die »Epoche
des Raumes« – in den Kulturwissenschaften spricht man vom »spatial
turn«, um die grundlegende Bedeutung dieses Diskurses
hervorzuheben. In der Nachfolge entstanden vielfältige
Untersuchungen und Thesen, die die umfassende Pluralität des
Themas »Raum« spiegeln.
Doch dabei geriet die historische Dimension der Raumbegriffe
zu oft aus dem Blickfeld. Raum als Wahrnehmungs- und
Ordnungskategorie ist allerdings in Geschichtlichkeit
eingewoben. Das Verständnis von Raum und seiner Bedeutung
wird in kulturellen diskurs- und systemabhängigen Prozessen
entwickelt. Raumvorstellungen und -begriffe fungieren als
Ordnungsstrukturen und damit als systemkonstituierende
Größen. Eine Synopse divergierender Raumvorstellungen und
-realisationen im Horizont historischer Entfaltung scheint
daher heute notwendiger denn je zu sein.
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung besteht in einer
breit angelegten Synopse der Entwicklungen, Begründungen und
Auswirkungen der Raumkonzepte, wie sie sich in den Feldern
der Kunst, Philosophie, Architektur, Geschichte, Politik,
Religion niederschlagen.
Der zeitliche Untersuchungsrahmen ist weit gespannt: Der
erste Band reicht von der griechischen Antike des 6.
vorchristlichen Jahrhunderts bis in den Beginn des 16.
Jahrhunderts, der zweite führt die Darstellung bis in die
Gegenwart. Die interdisziplinäre Synopse öffnet so den Blick
auf die historische Dimension und ermöglicht in besonderer
Weise neue Bewertungen gerade auch des Einzelfalls. |
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