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Bettina Paust, Hans Peter Thurn (Hgg.) unter Mitarbeit
von Laura Baumann
SammelARTen
Aspekte der Aneignung in Kunst und
Kultur
(Moyländer Diskurse zu Kunst
und Wissenschaft, Bd. 2)
Eine Veröffentlichung des
Joseph Beuys Archivs der Stiftung Museum Schloss Moyland
(Bedburg-Hau), der Kunstakademie Düsseldorf und des Zentrums
für Internationales Kunstmanagement CIAM (Köln)
1. Auflage 2009, 128 Seiten,
35 schwarzweiße Abb., Format 24 x 17 cm
ISBN 978-3-89896-358-9,
Hardcover, 19,50 Euro, 34,00 sFr
Seit jeher sichern Menschen ihr Leben sammelnd, als
Einzelne oder Kollektive kämpfen sie gegen Verfall und
Vergessen, sorgen für den Erhalt materieller Güter und
symbolischer Haushalte. Sie häufen an, was ihnen gefällt
oder nützt, sie pflegen, ja systematisieren ihre Bestände.
Sie verbergen sie oder zeigen sie ihren Mitmenschen, stellen
sie zur Schau und machen sie nutzbar in eigens dafür
errichteten Arsenalen, in Speichern, Archiven, Bibliotheken,
Museen ...
Warum Menschen dergleichen tun, was sie dabei umtreibt, zu
welchen Erscheinungen und Ergebnissen ihr Sammeln führt,
erörtern die in diesem Band vereinten Texte. Aus dem
Blickwinkel der Kunstgeschichte, Anthropologie und
Medizingeschichte, der Literatur-, Sozial-, Rechts- und
Musikwissenschaft sowie von Politik und Kunstmarkt
beleuchten die einzelnen Beiträge das unendlich scheinende
und vielfältige Thema der SammelARTen.
Die Beiträge:
Hans Peter Thurn: Menschen als Sammler. Vom Naturzwang zum
Kulturvergnügen
Johannes Bilstein: Kinder als Sammler
Bettina Paust: Joseph Beuys – Sammler ohne Sammlung
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Die Bedeutung privater
Sammlungen für das Kunstland Nordrhein-Westfalen
Susanne Schreiber: Sammler und ihr Verhalten im aktuellen
Kunstmarkt. Eine Typologie
Hans-Joachim Wagner: Sammeln und Ordnen. Zur Idee und
Konzeption musikalischer Werkverzeichnisse
Marion Maria Ruisinger: Der Mensch als Primärkontext.
Sammeln in der Medizin
Peter M. Lynen: Sammeln im Recht? Befunde und Beispiele |
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