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Karina Pauls
Erlebte Räume – im Alltag
und in der Kunst
Rachel Whiteread und Gregor
Schneider
(Artificium – Schriften zu
Kunst und Kunstvermittlung, herausgegeben von Kunibert
Bering, Bd. 30)
1. Auflage 2009, 284 Seiten
mit 67 schwarzweißen Abb., Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-366-4, Broschur, 34,50 Euro, 59,00 sFr
Best.-Nr. 366
Die aktuell, intensiv geführte Diskussion über den »Raum«
erfasst die unterschiedlichsten Bereiche. Dabei handelt es
sich zunächst um ein sehr alltägliches Phänomen. In unseren
Handlungen und Bezügen kann »Raum« Möglichkeit und Hindernis
zugleich sein – bestimmte räumliche Umgebungen beeinflussen
unsere Befindlichkeit und unser Handeln, engen uns ein oder
beflügeln unsere Gedanken. Doch was ist eigentlich »Raum«?
Beim Versuch einer Definition entzieht er sich; denn Raum
ist weit mehr als das durch vier Wände Umschriebene, ist
Beziehung und entsteht in der alltäglichen Interaktion
ebenso wie in der Begegnung des Betrachters mit dem
Kunstwerk.
Vor dem Hintergrund aktueller und klassischer Positionen zum
Raum werden in dem vorliegenden Band ausgewählte Kunstwerke
Rachel Whitereads und Gregor Schneiders diskutiert und neue
Bezugsfelder für ihre Rezeption erschlossen.
Sowohl Rachel Whiteread als auch Gregor Schneider
problematisieren das Phänomen »Raum« auf unterschiedlichen
Ebenen. Rachel Whiteread verkehrt durch ein Abgussverfahren
Positiv und Negativ, macht unbeachtete Räume sichtbar und
konfrontiert den Betrachter mit einer neuen Sichtweise des
Altvertrauten. Gregor Schneider baut Räume und macht sie für
den Betrachter zugänglich, der somit Teil der künstlerischen
Arbeit und eines Werkes wie »Die Familie Schneider« wird. |
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