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Heinrich G. F. Schneeweiß
Die Erde zeigt ihre Zähne
Ein Tierepos nach den in den 1930er
Jahren im früheren Congo gesammelten Aufzeichnungen des
Missionars R. Van Caeneghem
(Literaturen und Kulturen
Afrikas, herausgegeben von Yomb May, Bd. 9)
1. Auflage 2009, 184 Seiten,
Format 21 x 13,8 cm
ISBN 978-3-89896-373-2, Broschur, 13,90 Euro, 24,50 sFr
Best.-Nr. 373
Der Held in diesem Tierepos, Kabundi, ein sagenhaftes
winziges, schlaues Tier, ist bei den anderen Tieren wegen
seiner bösen Streiche und seines großen Verstandes
berüchtigt. Bei den zahlreichen Versuchen, sich
wechselseitig ihre Vorrangstellung zu beweisen, kommen die
Tiere des Waldes an ihm jedoch nicht vorbei; stetig
wiederkehrende konfliktreiche Begegnungen sind die Folgen –
oftmals mit tödlichem Ausgang.
Hier spricht nicht nur Zentralafrika mit seinem
unermesslichen Reichtum an Tierarten zu uns, sondern auch
der Mensch mit all seinen Verhaltensweisen. Tiere stehen
hier in diesem Spiel, das Leben heißt, im Streben um Macht
einander gegenüber. So lassen sich in unserem Helden
Ähnlichkeiten mit der dem Menschen eigenen
Selbstherrlichkeit erkennen – ein Blick in den Spiegel für
den modernen Leser.
Die Motive der Erzählungen stammen aus der weitgehend
unbekannten mündlichen Überlieferung der Volksstämme, die
die West- und Ostküste des Kongos bewohnen. Sie basieren auf
den vom belgischen Missionar R. Van Caeneghem in den 1930er
Jahren gesammelten Texten und wurden für den heutigen Leser
vom Autor bearbeitet und zum Teil neu erzählt. |
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