|
Eckart Liebau (Hg.)
Lebensbilder. Streifzüge in Kunst und Pädagogik
(Pädagogik: Perspektiven und
Theorien, herausgegeben von Johannes Bilstein, Bd. 12)
1. Auflage 2009, 284 Seiten m.
28 Abb., Format 21 x 14 cm
ISBN 978-3-89896-381-7, Broschur, 24,50 Euro, 42,00 sFr
Best.-Nr. 381
Lebensbilder sind Bilder vom Leben und Bilder fürs Leben. Es
sind alltägliche, wissenschaftliche und künstlerische
Bilder. Es sind Bilder, die wir uns von der Welt und dem
Leben machen, und Bilder, die uns die Welt und das Leben
zeigen. Wir sehen die Welt und das Leben als Bild und durch
das Bild, im Alltag, im Traum, in der Phantasie, in Kunst,
Religion und Wissenschaft. Die Bilder ändern sich,
historisch, biographisch, kulturell. Sie sind empirisch und
normativ. Sie sind nicht nur Schlüssel, sie sind auch und
vor allem Teil der Welt, in der wir leben. Mit Bildern muss
sich also beschäftigen, wer etwas vom Leben, vom Lernen und
von der Kunst verstehen will.
Bilder sind und bleiben zugleich aber immer fremd. Sie
lassen sich nicht auflösen. Sie leben von der Differenz. So
sehr wir uns auch nach Heimat, Vertrautheit,
Selbstverständlichkeit, »Identität« sehnen mögen, so sehr
müssen wir doch mit dem Schmerz der Trennung, dem Riss der
Fremdheit leben und zu leben lernen. Aber wir können die
»Sternenwelten der Freude« (Nietzsche) erfahren, die die
Künste und die Wissenschaften zu bieten haben. Auch das
müssen wir die Kinder lehren. Oder können wir es besser von
ihnen lernen?
Beiträge von: Karl-Ernst Ackermann, Micha Brumlik, Jutta
Ecarius, Lutz Ellrich, Andreas Jacob, Leopold Klepacki,
Eckart Liebau, Gisela Miller-Kipp, Helga Peskoller, Katja
Pfeiffer, Doris Schuhmacher-Chilla, Gabriele Sorgo, Ursula
Stenger, Hans Peter Thurn, Horst Weber, Kristin Westphal,
Christoph Wulf, Jörg Zirfas. |
 |