1. Auflage 1999, 112 Seiten, Format 21 x 14 cm
ISBN 978-3-932740-41-1, Broschur, 14,50 Euro, 26,00 sFr
Best.-Nr. 41
Durch das Gesundheitsstrukturgesetz werden Entwicklungen im Gesundheitswesen gefordert,
die ohne die selbstverantwortliche Mitarbeit jedes einzelnen Mitarbeiters kaum
funktionieren können schon gar nicht durch Anordnung von oben. Mitarbeiter, ganz
gleich in welcher Berufsrolle sie ihren Beitrag leisten, wollen und müssen an
strukturellen Änderungen von Organisationen beteiligt werden. Und Führungskräfte
müssen sich auf jede Art von Änderungen einstellen können und ihre Flexibilität und
Aufgeschlossenheit in die Mitarbeiterführung einfließen lassen. Um Effizienz,
Professionalisierung, Qualitätssicherung etc. dauerhaft umzusetzen, bietet sich Coaching
an. Wie andere Beratungsmethoden hat es das Ziel, selbstregulative Kräfte in
Organisationen zu stärken, um sich bei Gelingen überflüssig zu machen. Höhere
Mitarbeiterzufriedenheit, Kollegialität, Leistungs- und Durchhaltevermögen,
Flexibilität, Qualitätssicherung und Sicherheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
können Resultate eines Coachingprozesses sein.
Der Autor geht von der Frage aus, wie Mitarbeiter dort abgeholt werden können, wo sie
sich in Zeiten höherer Arbeitsbelastungen oft befinden, z. B. in der Unzufriedenheit
über schlechte Bezahlung, in Konflikten, in der inneren Emigration oder im
Dienst nach Vorschrift. Solche letztlich menschlichen Phänomene können durch
zeitgemäßes, integratives und kooperatives Management in Organisationen verhindert
werden.