| Peter Conrady und Thomas Eicher (Hgg.) Leuchtturmprojekt Lese(r)förderung
Eine Dokumentation
(Lesen und Medien, herausgegeben von Peter Conrady und Thomas
Eicher, Bd. 8)
1. Auflage 2000, 76 Seiten, 9 Abb., Format 21 x 13,8 cm
ISBN 978-3-932740-69-5, Broschur, 13,50 Euro, 24,00 sFr
Best.-Nr. 69
»Die bürgerliche Presse feixte, von linksliberal bis
erzkonservativ. Denn in der Tat sollte man annehmen, dass bei Germanistik-Studenten, die
später als Deutsch-Lehrer und Lehrerinnen auf Kinder losgelassen werden, die Kunst
des Lesens zur kulturellen Grundausstattung gehört, die man normalerweise im
Gymnasium erwirbt. Was aber konnte das [...] Projekt der Lese(r)förderung an der
Hochschule anderes bedeuten, als dass besagte Germanistik-Studenten des Lesens eben
nicht kundig sind, und dass sie deshalb von der Hochschule in diese grundlegende
Kulturtechnik eingeführt werden müssen? [...] Hier soll nun das o.g.
Leuchtturmprojekt ansetzen; es soll Defizite beseitigen helfen und durch
Lehrveranstaltungen, Tagungen und Publikationen die Öffentlichkeit darauf aufmerksam
machen, wie wichtig ein ausgeprägtes Leseverhalten und eine positive Lesemotivation für
unsere Kultur und Gesellschaft sind. [...] Spielt die Universität hier wirklich nur
Vorschule, versäumt also ihren eigentlichen Auftrag und handelt sich deshalb
verdienten Spott ein?
Wir jedenfalls glauben, dass es aller Ehren Wert ist, wenn künftige
Deutschlehrer trickreich mit dem Bazillus der Leselust angesteckt werden [...].«
Paul Wolfgang Wührl
Dieser Band dokumentiert die Arbeit des Leuchtturmprojekts zwischen
1996 und 2000, seine Veranstaltungen, seine Publikationen und die Reaktionen der Presse. |
 |