| Wolfgang Manekeller
zwischen himmel und handy
Lyrik und Gedankenspiel
1. Auflage 2001, 80 Seiten, Format 21 x 12,8 cm
ISBN 978-3-932740-80-0, Broschur, 12,90 Euro, 23,00 sFr
Best.-Nr.
80
Die Frage »Wozu dienen Gedichte?« mit
der Antwort »Dazu, dass Lesende sie weiterdenken« im
Aphorismusteil des themenreichen Buches verweist auf die
Offenheit der sowohl poetischen als auch anklagenden und nach
Sinn und Erkenntnis suchenden Schreibweise Wolfgang
Manekellers.
Undogmatisch, fragend und zweifelnd
trotz beherzter Kritik an der kriegerischen Politik, dem
Zeitgeist der Belanglosigkeiten und falschen Betroffenheiten
und als Anwalt der Tiere ist seine Dichtung, die sich zwischen
den Koordinaten Vergangenheit, Gegenwart und hoffnungsvoller
Zukunft orientiert. Alltags-, Natur-, Antizivilisations- und
autobiografische Gedichte färben die poetische Leinwand. Neben
den Dissonanzen strenger Selbstbefragung und seelischer
Beunruhigung stehen alterslyrisch-elegische Akkorde und
melodische Bögen geglückter Momente. Die Gegensätze »Ich und
Welt«, »Augenblick und Dauer« werden gelassen philosophisch
betrachtet. Rätselhaft bleibt die Existenz des Einzelnen in
seinem Einsamkeitsgehäuse und wird von den Fragen »Woher
kommen, wohin gehen wir?« umkreist.
Mit spitzem, sprachlich
präzise arbeitenden Stift setzt Manekeller das Wort in seinen
Aphorismen und Kurzgedichten ein, während die langen Gedichte
balladeske Züge haben, durch die eigene Lebenszeit wandern, in
die sie ihre Spuren schreiben. |
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