| Heinz Schurad Schule
Sonderschule/Förderschule Schule für Geistigbehinderte:
Leistungsangebot und Qualitätssicherung
Ein Handbuch für die Erarbeitung des Leistungsangebotes und der Qualitätssicherung in
der Schule für Geistigbehinderte
(Lehren und Lernen mit behinderten
Menschen, Bd. 3)
4. Auflage 2008, 252 Seiten, Format
21 x 14 cm
ISBN 978-3-932740-87-9, Broschur, 19,50 Euro, 34,00 sFr
Best.-Nr. 87
Die Schule für Geistigbehinderte (Sonderschule/Förderschule) steht
bundesweit in einem Umstrukturierungsprozeß. Die Benennung allein ist nicht das
entscheidende Kriterium für ein Umdenken. Das mehr und mehr auch von den Eltern
eingeforderte Programm soll das Leistungsangebot in seiner Breite offenlegen und zugleich
benennen, welche Kriterien als Maßstab an die Qualität des Angebotes angelegt werden.
Damit bekennt sie sich als zugehörig zur allgemeinen und allgemeinbildenden Schule und
fordert zugleich Schüler, Lehrer und Eltern zur Mitgestaltung und Mitarbeit auf.
Der Autor stellt zunächst in einem ersten Teil das Konzept Schule mit der Zuspitzung
auf Sonderschule und Schule für Geistigbehinderte vor. In einem zweiten Teil wird das
Lernangebot in seiner ganzen Breite strukturell vorgestellt. Das Angebot schließt Lernen
und Fördern unter dem Gesichtspunkt von Unterricht, Therapie, Freizeit, Versorgung und
Pflege ein. In einem dritten Schritt werden die Funktionsbereiche von Schule als System
dargestellt. Der Anhang bietet zusätzliche Hilfen zur Gestaltung von Schule und
Unterricht an.
»An Literatur zur Schulentwicklung in den allgemeinen Schulen fehlt
es sicherlich nicht. [...] Was fehlte, und da schließt nun Heinz Schurad eine Lücke, ist
die Auseinandersetzung damit, wie die Schulentwicklungsdiskussion an den Sonderschulen im
Allgemeinen, den Schulen für Geistigbehinderte im Speziellen, zu führen ist. [...] Und
eben dazu eignet sich das Buch von Heinz Schurad, speziell für die Schulentwicklung der
Schulen für Geistigbehinderte, ganz hervorragend.«
Sonderpädagogik in Rheinland Pfalz Nr. 2/2000 »Das Buch
verdeutlicht, dass die auf Grund der heterogenen Schülerschaft
notwendige pädagogische Handlungsfreiheit angesichts eines offen
gehaltenen Lehrplans nicht nur die Möglichkeit der
Individualisierung, sondern auch die Notwendigkeit eines
qualitätssichernden Leistungs- und Förderangebots für diese
Schulform erforderlich macht. Insofern werden Kollegien und
Schulleitungsteams hilfreiche Impulse für die Erstellung eines
eigenen regional bezogenen Schulkonzepts finden können.
Studierenden wird ein fundierter Überblick über Inhalte und
Aufbau der Schule gegeben. Dies kann bei der eigenen
Unterrichtsplanung wertvolle Orientierungshilfen und
Gestaltungshinweise geben.«
Geistige Behinderung 4/04 |
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