| Gyözö Szendrödi
Jacques Hilarius Sandsacks
Psychoschmarotzer
Roman
1. Aufl. 2001, 256 Seiten, Format 21 x 13,8 cm
ISBN 978-3-932740-90-9, Broschur, 19,90 Euro, 35,00 sFr
Best.-Nr.
90
Was für eine Geschichte!? oder – nein, was für Geschichten!
In einem rasanten Erzähltempo zieht uns der Autor in den
Strudel dieses Irrenhauses hinein, fesselt uns an die
Hauptpersonen, die chamäleongleich Namen und Rollen wechseln
und kraft ihres »Denks« die monströsesten und
außergewöhnlichsten Welten und Gegenwelten erschaffen. Ist
Franz-Joseph Wirrimkopf-Gabalyodott nun Direktor oder Patient
des »Gelben Hauses«, und was ist das überhaupt für ein Ort, in
dem sich all diese merkwürdigen Gestalten zusammenfinden,
anfeinden und zum Teil Wort- und Gedanken-Gefechte liefern,
die – auf den ersten Blick abstrus – eine Sprachbrillanz,
psychologische Tiefe und philosophische Weitsicht entwickeln,
die den Leser in ihren Bann ziehen. Und in all diesen
Absonderlichkeiten und phantastischen »Denk-Welten« blitzt
immer wieder Bekanntes auf, und man erschrickt manchmal wie
beim Blick in die Scherben eines zerbrochenen Spiegels über
die in der Verzerrung verborgene Wahrheit. In den teilweise
chaotischen Gesellschaftsformen, die hier entwickelt werden,
mit ihren sehr merkwürdigen Gesetzgebungen und Strukturen ist
jedoch immer spürbar die Macht und Kraft des Wortes, der durch
das Instrument Sprache vermittelten Gedanken-Freiheit:
»Denk-Sklave oder Denk-Herr zu sein, Fakten zu schaffen oder
in Wahrheit zu leben, darum geht es hier und allerorts«. |
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