Die Kunst des Fügens / Dance Theatre Improvisation

Ronald Blum

Die Kunst des Fügens / Dance Theatre Improvisation

Über Tanztheaterimprovisation (deutsch/englisch)

1. Aufl. 2004, 244 Seiten,
18 farb. und 30 sw-Abb.,
Hardcover 15 x 22 cm
ISBN: 978-3-89896-200-1

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»Es gelingt dem Autor, die zentralen Fragen, die im Laufe von Improvisationsarbeiten auftauchen, systematisch zu formulieren und umfassend zu beantworten. [...] Das Werk ist klar und übersichtlich gegliedert. Blums Ideen und Gedanken sind nachvollziehbar beschrieben. [...] Ein sehr empfehlenswertes Buch.«
Orff Schulwerk Nachrichten, Sommer 2005

In der »Kunst des Fügens« gelingt es Ronald Blum mit einzigartiger Konsequenz, den vielfältigen Methoden der Tanztheaterimprovisation eine theoretische Grundlage zu geben. Im Gegensatz zu dem, was häufig als Improvisation gelehrt und praktiziert wird, begründet Ronald Blum die Notwendigkeit einer Technik, die er als überraschende Erfahrungswissenschaft präsentiert: Wo man ein Plädoyer für Kreativität erwartet, spricht er von Gebundenheit.

In the book »Kunst des Fügens« Ronald Blum succeeds in giving a theoretical basis to the many methods of dance theatre improvisation with a unique consequence. Contrary to the currently taught and practised improvisation Ronald Blum gives reasons for the necessity of a technique which he presents as a surprising experiential science: instead of pleading for creativity he speaks of confinement.

Er führt den Begriff der »Kunst des Fügens« ein und weist dem Improvisierenden eine Rolle zu, die eher an einen asketischen Weg als an ekstatische Selbsterfahrung erinnert. Als erfahrener Praktiker beleuchtet er die Technik der Improvisation nicht nur aus der Sicht des Tänzers und aus der Perspektive des Improvisationsgestalters, sondern er ergänzt seine Betrachtungen zusätzlich um den Blickwinkel eines neu eingeführten »Improvisationsbegleiters«.

Trotz der übergelagerten philosophischen Ebene verliert der Leser das Ziel des Buches nie aus den Augen: Ronald Blum zeigt Wege, die das Abenteuer des gemeinsamen Gestaltens zu einer schlüssigen und künstlerisch überzeugenden Gruppenimprovisation führen. Beispiele und motivierende Werkstatteinblicke geben erfahrenen Tänzern und Choreographen, Pädagogen und Anfängern gleichermaßen ein lebendiges Bild der Tanztheaterimprovisation.

Viele der insgesamt 48 illustrierenden Fotografien stammen aus der Kamera von Ursula Kaufmann, die bereits 1998 mit einem Bildband über die Arbeit von Pina Bausch bekannt geworden ist. Barbara Haselbach (2003 emeritierte o. Univ. Prof. für Tanz, Universität Mozarteum Salzburg) äußert sich zur vorliegenden Arbeit zusammenfassend: »Es ist tatsächlich etwas, was in dieser Form meines Wissens so nicht zu finden ist. Keine Wiederholung von Bekanntem, Akzent auf klar dargestelltem Niegesagtem …«

 

He introduces the term »Kunst des Fügens – The Art of Acceptance« and assigns a role to the improviser which rather reminds of an ascetic way than of an ecstatic self-awareness. As an experienced practitioner he not only highlights the improvisation from the point of view of the dancer and from the perspective of the improvisation designer but completes the view with a newly introduced »improvisation accompanist«.

Despite the philosophical superstructure the reader never loses track of the aim of the book: Ronald Blum shows possibilities how the adventure of the joint arrangement leads to a coherent and artistically convincing group improvisation. Examples and motivating studio insights give experienced dancers, choreographers, pedagogues and beginners a vivid picture of dance theatre improvisation.

Many of the altogether 48 illustrating photographs are made by Ursula Kaufmann which became already well known with an illustrated book about the work of Pina Bausch in 1998. Barbara Haselbach (Univ. Prof. for dance, University Mozarteum Salzburg till 2003) recapitulates: »It is really something which cannot be found according to my knowledge in such a form. It is no repetition of already known things, the accent is on something which has never been mentioned yet in a clear and precise form…«

 

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