Die Werkstatt als Lernort

Holger Erbach

Die Werkstatt als Lernort

Impulse für den Kunstunterricht

Kunst und Bildung, hg. von Carl-Peter Buschkühle, Joachim Kettel und Mario Urlaß, Bd. 8

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1. Auflage 2011, 304 Seiten
mit 146 meist farbigen Abb.,
Broschur 15,8 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-89896-458-6

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Künstlerische Prozesse, an denen Schülerinnen und Schüler ebenso beteiligt sind wie Lehrerinnen und Lehrer – gibt es dafür eine Perspektive im Unterricht der Regelschule?

Dieser Frage geht Holger Erbach in der vorliegenden Publikation nach. Dabei ist die Fragestellung bewusst nicht auf den Kunstunterricht begrenzt, auch wenn er das wesentliche Referenzfeld dieser Untersuchung darstellt. Wie aber können solche Prozesse initiiert werden? Welche didaktischen Dispositionen und äußeren Rahmenbedingungen sind anzubieten, will man künstlerische Vorgehensweisen ermöglichen? Die Freiheit und Selbstbestimmtheit, die für professionelle Künstlerinnen und Künstler selbstverständlich erscheint, wird im schulischen Rahmen immer mit Beschränkungen konfrontiert sein – sei es aus strukturellen, organisatorischen oder auch didaktischen Gründen. Wie kann vor dem Hintergrund des in dieser Hinsicht engen schulischen Rahmens trotzdem selbstbestimmte künstlerische Arbeit gelingen? In welchen Bereichen kann die Freiheit und Selbstbestimmtheit für Schülerinnen und Schüler ausgeweitet werden, können strukturelle und didaktische Verkrustungen zugunsten offener Räume und Situationen aufgebrochen werden?
Holger Erbach sucht Antworten auf diese Fragen und ist bestrebt, Wege aufzuzeigen, wie künstlerische Arbeit im schulischen Rahmen verwirklicht werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen. Er beleuchtet dabei das Phänomen Werkstatt aus den Perspektiven der eigenen Biografie, der Kunst und der schulischen Arbeit und leitet aus der Untersuchung exemplarischer Kunstwerke mit Werkstattcharakter wichtige Impulse für sein didaktisches Konzept ab.

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