Die figürlichen Malereien in Thessaloniki vom Ende des 4. bis zum 7. Jahrhundert

Pamela Bonnekoh

Die figürlichen Malereien in Thessaloniki vom Ende des 4. bis zum 7. Jahrhundert

Neue Untersuchungen zur erhaltenen Malereiausstattung zweier Doppelgräber, der Agora und der Demetrios-Kirche

NEA POLIS. Studien zur Kultur am Ausgang der Antike und im beginnenden Mitttelalter, hg. von Dieter Korol und Michael Schmauder, Bd. 1

1. Auflage 2013, 648 Seiten mit 50 Farbtafeln (135 Abb.) und 30 Schwarz-Weiß-Tafeln (160 Abb.),
Broschur 15,8 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-89896-564-4

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»Diese an der Universität Münster bei Dieter Korol angefertigte Dissertation […] erfüllt mit ihrer gründlichen, keine Wünsche offen lassenden Bearbeitung der figürlichen Malereien Thessalonikis aus dem Zeitraum zwischen dem Ende des 4. bis in das 7. Jahrhundert ein dringendes Desiderat der Forschung, die diese bisher wenig wahrgenommen und nur am Rande behandelt hat. […] Pamela Bonnekoh hat die figürliche Malerei der frühchristlichen Zeit in Thessaloniki grundlegend und wegweisend bearbeitet. Die unterschiedlichen, in dieser Arbeit vereinten Problematiken hat sie mit Bravour gelöst.«
Jutta Dresken-Weiland, Römische Quartalsschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte, 2016, Bd. 111, Heft 1–2, S. 143–147

Thessaloniki gilt als eines der bedeutendsten spätantiken/frühbyzantinischen Kunstzentren des Balkanraumes. Im Gegensatz zu anderen Städten des Ostmittelmeerraumes haben sich in dieser Metropole vergleichsweise viele Malereidenkmäler von herausragender Qualität erhalten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die figürlichen Malereien dieser Stadt vom Ende des 4. Jhs. bis zum 7. Jh. n. Chr. Der zum Teil einzigartige christliche Bildschmuck zweier ausgemalter Doppelgräber und der erhaltenen Monumentalmalereien der Agora sowie der Demetrios-Kirche wird dabei erstmals monographisch behandelt. Auf der Grundlage einer umfangreichen Bilddokumentation werden diese Denkmäler einer ausführlichen ikonographischen und einer stilistischen Analyse unterzogen, die zu einer neuen Deutung von Bilddetails und Szenen sowie zu einer neuen zeitlichen Einordnung der Monumente führen. Die vorliegenden Ergebnisse der Studie werfen nicht nur ein neues Licht auf die lokale Kunst dieser bedeutenden Metropole, sondern geben auch in gewissem Maße Aufschluss über verlorene Bildthemen von Denkmälern anderer Regionen und von denen der Hauptstadt Konstantinopel.