Die doppelte Vergangenheit der Gegenwart

Anette und Peter Horn

Die doppelte Vergangenheit der Gegenwart

Der deutsche Roman seit 2000

Beiträge zur Kulturwissenschaft, Bd. 32

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1. Auflage 2014, 320 Seiten,
Broschur 14 x 21 cm
ISBN: 978-3-89896-566-8

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Die Vergangenheit ist nicht ein für alle Mal vergangen und die Aspekte der Vergangenheit, die zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt in Erscheinung treten, wechseln von Mal zu Mal. Das trifft nicht nur auf die Geschichtswissenschaft zu, auch in der Literatur werden wir mit ständig neuen Bildern des Vergangenen konfrontiert. Dass über die Darstellung und das Verstehen des Vergangenen auch (heftig) gestritten wird, überrascht dabei nicht. Dass nach der Vereinigung beider deutscher Staaten die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit eine neue Qualität erreicht, war zu erwarten. Ob die »Wende« der Wiedervereinigung Deutschlands aber einen ebenso markanten Umschwung wie den von 1968 darstellt, ist noch umstritten. Was hat sich geändert in der Literatur und in der Gesellschaft, und wie spiegeln sich diese Veränderungen in der Literatur seit 1990 wider? Dies wird hier anhand einiger ausgewählter Romane, die nach 2000 entstanden sind, besprochen.

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