Geschichte, Konstruktion und Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren

Günther Oestmann

Geschichte, Konstruktion und Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren

Editions »Institut l’homme et le temps« – Musée International d’Horlogerie, La Chaux-de-Fonds, Suisse

1. Auflage 2014, 72 Seiten, mit 10 farb.
und 63 sw-Abb., Hardcover-Einband 19 x 28 cm
ISBN: 978-3-89896-572-9

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Vertrieb in der Schweiz nur über:
Musée International d’Horlogerie, Rue des Musées 29, 2301 La Chaux-de-Fonds
ISBN 978-2-940088-32-4 zum Preis von 28,50 sFr

Das Buch bietet neben einer historischen Einführung Erläuterungen zur geometrischen Konstruktion eines Astrolabiums für die geographische Breite von La Chaux-de-Fonds, fußend auf Johannes Stoefflers Elucidatio fabricae ususque astrolabii (1512/13) und Franz Ritters Astrolabium (1613). Weiterhin wird auf dessen Anwendung bei Zifferblättern astronomischer Uhren eingegangen.

Apart from a historical introduction the book offers notes on the construction of an astrolabe for the latitude of La Chaux-de-Fonds based on Johannes Stoeffler’s Elucidatio fabricae ususque astrolabii (1512/13) and Franz Ritter’s Astrolabium (1613). Furthermore, the application of the astrolabe on astronomical clock dials is discussed.

Das in der Spätantike entstandene Astrolabium war in europäischen Ländern bis in das 17. Jahrhundert hinein in Gebrauch.
Es besteht aus der Kombination zweier hauptsächlicher Komponenten:
Auf der Vorderseite bilden eine drehbare Sternkarte mit dem Tierkreis und ein Koordinatennetz für den Beobachterstandort eine Art graphischen Computer. Die Rückseite mit Gradskala, Kalender und einem mit Absehen versehenen Lineal stellt ein Visierinstrument zur Messung von Winkeln über dem Horizont dar.
Entsprechend der gemessenen Höhe der Sonne oder eines Sterns wird die drehbare Sternkarte auf der Vorderseite eingestellt, und sodann liefert das Instrument eine Fülle von Zeitangaben und astronomischen Informationen. Damit lässt sich eine Vielzahl astronomischer, astrologischer und geodätischer Problemstellungen auf mechanischem Wege ohne Rechnungen lösen.
Das Buch bietet neben einer historischen Einführung Erläuterungen zur geometrischen Konstruktion dieses astronomischen Universalinstruments. Weiterhin wird auf die Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren eingegangen.