Tanz + Bildende Kunst

Nele Lipp

Tanz + Bildende Kunst

Aspekte der Wechselbeziehung

Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, hg. von Doris Schuhmacher-Chilla, Bd. 11

E-Book-Ausgabe 2015, 120 Seiten
mit 47 schwarzweißen Abb.,
Format: ePUB | PDF
ISBN: 978-3-89896-768-6

16,99 €

Auch als Printversion verfügbar.

Das Thema Tanz und Bildende Kunst im Feld seiner wechselseitigen Beziehungen erfreut sich – nicht zuletzt befördert durch postmodern-interdisziplinäres Denken – eines steigenden Interesses in der Fachwelt. 
In fünf Essays analysiert Nele Lipp im vorliegenden Band detailliert und mit Hilfe des eingeführten Begriffs des ­›ZusammenDenkens‹ die Wechselbeziehung von Tanz und Bildender Kunst und stellt sie in einen historischen Kontext:
_ Innerhalb eines von zwei zeitgenössischen Arbeiten (Tacita Dean und Denis Darzacq) gesetzten Rahmens diskutiert sie die Entwicklung der künstlerischen Gattungen seit der Antike und ihre teils heftig umkämpften Abgrenzungen und Bewertungen.
_ Sie zeigt an den Tanzreformen von Jean-Georges Noverre und Carlo Blasis das ­bereits im klassischen Tanz und seinen Normen existierende ZusammenDenken mit der Bildenden Kunst auf. 
_ Am Ausnahmebeispiel des tableau-vivant, das Emma Hart und Lord William Hamilton gemeinsam entwickelten, untersucht Lipp Vorformen der Performance-Art.
_ Anhand der Analyse der frühen Biografien von Serge Diaghilev und seinem ersten Chefchoreo­grafen Mikhail Fokine – seit deren Pariser Aufführungen das ZusammenDenken von Tanz und Bildender Kunst aus der ästhetischen Praxis und Diskussion nicht mehr wegzudenken ist – legt sie die Grundlagen der Ästhetik der ballets russes frei.
_ Anschließend zeigt die Autorin, wie das Umformen und neu Verbinden von Einzelgattungen fast immer mit gesellschaftlich-politischen Umbrüchen einhergeht
 

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