Arno Kleinebeckel

Blue Hour

Lyrics

13,90 

Reihe: ISBN: 978-3-7455-1090-4 Kategorien: , ,

Beschreibung

Mit seinen Gedichten präsentiert Arno Kleinebeckel eine »Blue Hour« zwischen Schönheit und Schrecken. Das lyrische Ich ist ein Getriebener, auf der Flucht vor sich selbst und der Gesellschaft. Im thematischen Mittelpunkt steht der drohende Verlust der Identität, aber auch die Zurichtung von Empathie und wahrem Erleben angesichts der Fokussierung auf das mechanische Funktionieren im Alltag. Zwischenmenschliche Begegnung ist oft nur ein Rudiment, das soziale Band durch den Markt vereinnahmt. Die existenzielle Verwahrlosung beschreibt Kleinebeckel mit erschreckender Präzision, manchmal schmerzlich erinnernd, manchmal auch bitterböse beobachtend. Der Protagonist erweist sich dabei als Augenzeuge und Stenograf einer permissiven und selbstbezogenen Endgame-Community samt ihren Surrogaten, Fluchtburgen und Sinn-Attrappen. Häufig fühlt man sich beim Lesen ertappt, wird man der Verstrickung in diese Mechanismen und eigenen Gewohnheiten gewahr. Über allem thront das Universum in seiner blauen Erhabenheit. Die Frage bleibt offen: Hat die »Blaue Stunde« vielleicht auch eine Morgendämmerung?

Lesen Sie auch das Interview zum Buch.

Zusätzliche Information

Erscheinungsjahr

2020

Buchformat

Broschur

Seiten

76

Porträt

Arno Kleinebeckel, geb. 1951, Studium und Ausbildung in Köln und Hamburg. Redakteur und freier Journalist, Sachbuchautor (u.a. »Buch der Woche« im WDR-Hörfunk 1986). Lyrik in Anthologien, 2006–2009 Kunstprojekt Lyrics & Design mit eigenem Lyrikband 2007: »wieder ein tag« (zusammen mit dem Designer A. Flach). Verheiratet, lebt im Bergischen Land.

Leseprobe

Blue Hour

Stimmen zum Buch

»Arno Kleinebeckels Lyrikband „Blue Hour“ ist zu Beginn des Corona-Frühlings erschienen. Möglicherweise genau zur rechten Zeit, denn er spiegelt die Absurdität der alltäglichen Wirklichkeit.«
Erschienen auf: Versalia – Das Literaturportal

»Unbestechlicher Blick auf die Wirklichkeit.«
Kölnische Rundschau, 22.01.2021, Katja Pohl

Die Buchbesprechung von Katja Pohl erschien zeitgleich im Kölner Stadt-Anzeiger:
Kölner Stadt-Anzeiger, 22.01.2021, Katja Pohl
www.ksta.de/

»Kleinebeckels Lyrik ist (…) eine Auseinandersetzung mit der vom Spätkapitalismus kolonisierten Wirklichkeit.«
Goethe-Institut Tschechien, Bücher, über die man spricht 2020, Aija Sakova

Termine

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