Alfred Rohloff

ATLANTIS

Sprechstück in zehn Bildern

12,90 

Beschreibung

Im Jahr 2000 verfasste Alfred Rohloff dieses Sprechstück, das vom Konflikt zwischen den »Atlantikern« und »Rustikanern« erzählt – oder vielmehr von den Verwicklungen aus Machtgier, Angst und Vorurteilen auf Seiten der Atlantiker: Politik, Medien, Experten und Volk ergehen sich im Entwurf eines Feindbildes, das immer realer und bedrohlicher erscheint, je mehr man darüber redet, bis schließlich ein nervöses Fingerzucken ausreicht, um die befürchtete Katastrophe selbst herbeizuführen. Resigniert muss der Autor 16 Jahre nach Entstehen des Stückes und in Anbetracht aktueller Fluchtbewegungen feststellen, dass »Atlantis« trotz aller Fiktionalität traurige Parallelen zum Fortgang der Weltgeschichte aufweist. Auch vor dem Hintergrund kriegerischer Auseinandersetzungen im 20. Jahrhundert wurden Feindbilder nicht abgebaut und Monopolstellungen nicht aufgegeben. Und so ist der Abschreckungszaun aus »Atlantis« inzwischen Realität geworden.

Zusätzliche Information

Erscheinungsjahr

2016

Buchformat

Broschur

Seiten

92

Porträt

Alfred Rohloff (1931–2020) wurde in Baubeln, einem kleinen Dörfchen des damaligen Ostpreußens, geboren. Nach der Flucht im Krieg machte er das Abitur und studierte zunächst naturwissenschaftliche Fächer an der damaligen Technischen Hochschule in Hannover. Er wechselte dann zur Philosophie und Pädagogik und promovierte 1964 in Frankfurt a.M. bei Bruno Liebrucks und Th. W. Adorno mit einer Arbeit über Kant und Schiller. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung (1994) lehrte er an der Evangelischen Fachhochschule in Hannover. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen verfasste Rohloff in den letzten Jahren auch Kurzgeschichten und Gedichte.

Weitere Informationen zum Autor finden Sie auf alfred-rohloff.de.

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Atlantis

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