Katrin Bibiella

Der Geiger in der Woge

Gedichte

12,90 

Reihe: ISBN: 978-3-89896-648-1 Kategorien: , , , , ,

Beschreibung

Die Sprache ist der Schlüssel zum Weltverständnis. Sie ermöglicht es, die brennenden existentiellen Fragen zu stellen: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was kann ich wissen? In der Poesie erfährt sich der Mensch als Wahrnehmender, das heißt als ein friedliches Wesen, das begabt ist, die Schönheit der Schöpfung und die liebevolle Verwobenheit aller Dinge, ihre Affinitäten, zu vernehmen und als unantastbare Wahrheit zu kommunizieren. In dieser Weise umkreisen die im vorliegenden Band versammelten Gedichte das In-der-Welt-Sein des Menschen. Klassische und freie dichterische Formen und das Aufgreifen musikalischer Mittel deuten dabei auf die Nähe von Sprache und Musik. Schließlich lässt die Wahl der Sujets – Natur und Kunst bilden die zentralen Themen – den Leser an Erfahrungen, Empfindungen und Reflexionen teilhaben, in denen, wie in poetischen Momentaufnahmen, das Leben als subtiles Rätsel aufscheint und transparent wird.

Zusätzliche Information

Erscheinungsjahr

2016

Buchformat

Broschur

Seiten

92

Porträt

Katrin Bibiella wurde in Weimar geboren und konnte dort bereits als Kind inspirierende Tuchfühlung zu den Orten großer Poeten aufnehmen. Und so entdeckte die heute in Nierstein und Oppenheim am Rhein tätige Kirchenmusikerin, Konzertorganistin und promovierte Literaturwissenschaftlerin schon früh ihre Affinität zur Sprache als Ausdrucksmedium der Welt- und Selbstbefragung und zur poetischen Form des Gedichts, wo Worte, beinahe wie Musik, das Wunder des Lebens und das Unaussprechliche darin zum Klingen bringen. Ihre Gedichte liegen in mehreren Lyrik-Monographien, Zeitschriften und Anthologien publiziert vor.

Leseprobe

Der Geiger in der Woge

Hörproben

Der Geiger in der Woge

Stimmen zum Buch

»Klassische und freie dichterische Formen hat die Musikerin und Literaturwissenschaftlerin Katrin Bibiella in ihrem Gedichtband ›Der Geiger in der Woge‹ versammelt. Die Gedichte beschreiben Stimmungen (Winternacht im Gebirge), Orte (Genhofener Stephanskapelle im Frühling, Wintermorgem am Römischen Haus) und Naturbilder (Roggen, Tauben). […]
Aus allen Versen scheint ein tiefes Verständnis für die Musikalität der deutschen Sprache hervor, so dass selbst konsonantenreiche Wörter einen besonderen Klang erhalten.«
Holger Klatte in: Sprachnachrichten | Nr. 72 (IV/2016) des Vereins Deutsche Sprache e. V.

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