Beschreibung
Ein Jahr voller Wandlungen: Nebel im Vorfrühling, Anne Mai das Leuchten des Sommers, fallendes Laub, stille Mondnächte und der tastende Neubeginn des Januars. Mond in den Fischen verbindet den Rhythmus der Natur mit Zeitgeschehen und persönlichem Erleben. Mit wachem Blick für das Flüchtige entsteht eine poetische Jahresreise, in der äußere Landschaften stets auch innere Räume spiegeln.
In verdichteten Momentaufnahmen entfalten auch Gedichte aus wenigen Worten Nachhall und Erkenntnis. Orte, Erinnerungen und Begegnungen treten in Resonanz mit Fragen nach Liebe, Wahrnehmung und der Kraft der Imagination.
Doch dieser Band verliert sich nicht im Idyll. Zwischen Krokusblüte und Karneval dröhnt der Krieg, Sprache wird auf ihre Macht befragt, Hitze bedroht das Land. Die Sehnsucht nach Frieden zieht sich als leise, beharrliche Spur durch die Verse.
Die bildstarke, von ruhiger Intensität geprägte Sprache kennt Melancholie und Heiterkeit gleichermaßen. So wird Mond in den Fischen zu einem Buch über das Vergehen und Wiederkehren und über die Fähigkeit, im Fließen der Zeit eine Quelle der Inspiration zu entdecken.






