Beschreibung
In den Erzählungen von Werner von Mutzenbecher öffnen sich Räume zwischen Wirklichkeit und Traum. Landschaften, Städte und Menschen erscheinen mit der Bildkraft eines Malers: das flirrende Licht des Südens, das wechselnde Meer, karge Natur, belebte Plätze und geheimnisvolle Begegnungen. Beim Lesen entstehen Bilder die unmittelbar damit beginnen, sich vor dem inneren Auge zu entfalten.
Doch die Geschichten führen weiter als in die Welt des Sichtbaren. Mutzenbechers Figuren geraten an Grenzen und in Abgründe: in seltsame Situationen, in Verwandlungen, in Begegnungen mit dem Unheimlichen. Träume und Visionen, Versuchung und Verführung, Himmel und Hölle liegen oft nur einen Schritt voneinander entfernt. Hinter scheinbar vertrauten Gestalten – geheimnisvollen Frauen, Soldaten, Hirten oder Prinzen – verbirgt sich etwas Unerwartetes, manchmal sogar etwas Böses.
So entsteht eine Sammlung vielschichtiger Erzählungen, in denen Fantasie, Ironie und dunkler Humor zusammenfinden. Etwas vom Glanz des Sommertags bleibt dabei bestehen und ein Nachklang, der in den Träumen der Nacht weiterglüht.
Lesen Sie hier in Kürze auch das Interview zum Buch.






